Kunstinstallation

UNIKA®TE

„Fix, Schwyz!“ quäkt Jürgen blöd vom Paß.
1 Satz, 30 Buchstaben – und jeder davon ein Unikat.

Der neonrote Schriftzug – eine Installation anlässlich 40 Jahre Kunstuniversität Linz und 20 Jahre IFK – an der donauseitigen Fassade der Kunstuniversität Linz ist eines der drei in der deutschen Sprache bekannten ‚Echten Pangramme‘. Das bedeutet, dass in ihm die 26 Buchstaben des Alphabets zuzüglich der Umlaute und des ‚ß‘ jeweils genau einmal vorkommen. Er steht damit sinnbildlich für den Kult um bzw. den Zwang zur Originalität in der Kunst: Einzigartigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig beweist er aber auch das Gegenteil: Nichts kann vollkommen originell sein kann, weil immer alles auch auf bekannte Codes – in diesem Fall auf das lateinische Alphabet – zurückgreifen muss. Und dennoch – der Text, sozusagen ein ‚Objet trouvé‘, wird durch den Kontextwechsel zum Kunstwerk.

Kunde Kunstuniversität Linz

Jahr 2013

Team: Anja Aichinger (Konzept + Projektleitung), Costanza Coletti, Karina Eder, Felix Ganzer, Franz Koppelstätter, Hannah Kordes, Katrin Spindler, Jomo Zeil, Martin Zierer Statik: Thomas Ghahremanian Fotos: Florian Voggeneder Ausführende Firmen: Folienschnitt: CSD – Die Beschrifter, Beleuchtung: ELIN GmbH & co KG, Holzzuschnitt: Platten‐Pastl GmbH, Arbeitsbühne: Prangl GmbH, Gerüstbau: Rohrer G.M.B.H.